Weihnachtszeit. Plätzchenzeit!

und soooo viel Zucker in all den leckeren Plätzchen und einfach überall!

Da fällt es schwer das zuckerfreie Leben durchzuhalten. Aber es gibt ja ausreichend Alternativen und damit wird nun experimentiert. Im heutigen Versuch noch ein paar zucker- und getreidefreie Plätzchen auf die Schnelle hinzubekommen, die ich morgen meinen Kollegen anbieten kann, ist folgendes herausgekommen.

Ich habe den Teig in kleinen Klecksen auf ein Blech gegeben und ca. 15-20 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen gesteckt. Am besten schmecken sie, wenn sie etwas knusprig sind.

  • 2 Eier
  • 50g Süßlupinenmehl
  • 70g Kartoffelmehl
  • 80g weiche Butter
  • 60g Honig
  • 30g Zitronensaft
  • Mark von einer Vanilleschote

Euch noch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit! 🙂

Überblick: Zuckeralternativen

Es muss nicht immer Zucker sein. Wir brauchen ihn nicht, essen ihn aber, weil es schmeckt, weil wir uns daran gewöhnt haben. Dabei hat jeder ein anderes Süßempfinden und genau wie beim Salz kann man sich daran gewöhnen mehr oder weniger davon zu nehmen.

Im ersten Step kann man aber versuchen Zucker durch Alternativen zu ersetzen und damit zu experimentieren. Das hebt im Minimum schon einmal das Bewusstsein dafür!

Welche Alternativen habe ich also zum Standard-Haushaltszucker?

  1. Vollrohrzucker: wie letzte Woche schon erwähnt, enthält brauner Zucker noch ein paar Reste von Vitaminen und Mineralstoffen, schmeckt intensiver und man benötigt nicht ganz so viel davon.
  2. Stevia: ist in den letzten Jahren gehypt worden, da es im Gegensatz zu Zucker keine Kalorien enthält und von Natur aus 30 mal (Blätter) süßer als Zucker ist. In Deutschland bekommt man allerdings nur Produkte, die Stevia-Extrakt (Steviolglycoside) enthalten, das sogar 300-400x süßer als Zucker ist. Um es jedoch praxistauglich zu machen, wird das Extrakt meist gestreckt mit anderen Zuckerarten (z.B. Laktose, Maltodextrin). Vom Extrakt, das selbst schon ein hochindustriell verarbeitetes Produkt ist, ist dann nur noch eine Spur enthalten ist. Beworben wird es dennoch mit „natürlicher Süße, ohne Kalorien“ und ist in den meisten Fällen eine reine Mogelpackung.
  3. Xylit/Birkenzucker: ist ein Zuckeralkohol, der auch im menschlichen Körper bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten entsteht, hat nur ca. 240kcal je 100g (etwa 40% weniger als Zucker), verursacht keinen Karies, kann aber in zu großen Mengen aufblähend oder abführend wirken. Außerdem muss man aufpassen, aus was der Birkenzucker hergestellt wird: wie ursprünglich aus Birkenholz oder Maiskolbenabfällen!
  4. Kokosblütenzucker: hat in etwa die gleiche Süßkraft wie Zucker und kann damit einfach ausgetauscht werden. Er enthält noch ein paar Mineralstoffe, allerdings ist der Preis mit 20-40€ pro Kilogramm enorm!
  5. Honig: ist ein sehr natürliches Süßungsmittel, unverarbeitet und enthält noch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und hat antibiotische Wirkungen.
  6. Dicksäfte: sind zwar eine leckere Süßungsalternative (z.B. Agavendicksaft), enthalten aber einen hohen Anteil an Fructose, der häufig mit ähnlich schlechten Nebenwirkungen wie Zucker in Verbindung gebracht wird.
  7. Sirup: enthält noch einige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, z.B. Ahornsirup und Zuckerrübensirup
  8. Trockenfrüchte: man kann sie als süße Zutat als ganze Frucht verwenden (z.B. Rosinen) oder eine Art Sirup daraus herstellen (z.B. Dattelsirup), enthalten noch viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, da es sich noch um die ganze Frucht handelt, der nur das Wasser entzogen wurde
  9. Obstmus: Auch Obstmus (z.B. Apfelmus ohne Zucker) ist schon zum Süßen geeignet, leicht auch selbst herzustellen

Viel Spaß beim Durchtesten! Ich kann es nur empfehlen, denn es geht auch ohne Haushaltszucker!

 

http://gesund-sein-heute.de/zucker-alternativen/#wysija

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/stevia-agavensirup-xilit-was-taugen-zuckeralternativen-a-1016545.html

Ist Zucker wirklich so schlecht?

Zucker macht dick, das weiß doch jeder. Aber ist es dann okay als schlanker Mensch Zucker zu essen, solange man dabei nicht zunimmt?

Nicht unbedingt! Zucker verstärkt den Geschmack im Essen, ist billig und wird daher gern auch Fertiggerichten zugesetzt, bei den man dies gar nicht erwarten würde. Somit enthält auch eine TK-Pizza oft zugesetzten Zucker. Doch nicht nur die Kalorien, die wir verzehren, werden mit Zucker schnell gesteigert. Damit unser Stoffwechsel den Zucker verarbeiten kann, werden Nährstoffe benötigt. Diese Nährstoffe müssen wir über die Nahrung zu uns nehmen. Reichen diese nicht aus, geht der Körper an seine Reserven und zieht sich die Nährstoffe u.a. aus den Knochen und aus dem Bindegewebe. Zucker selbst liefert keinerlei Nährstoffe, die die Speicher wieder auffüllen würden. Daher spricht man auch von „leeren“ Kalorien, die im Zucker stecken. Das lässt erkennen, dass Zucker eher eine Belastung für den Körper ist, als dass er hilft.

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Zuckerfreies Leben

Seit wir mit der Paleo-Ernährung gestartet sind, steht unser Zucker ungenutzt im Schrank. Alles selbst gebackene und gekochte gibt es bei uns nur noch ohne Zucker – ohne Industriezucker jedenfalls. Zucker soll ja schlecht und schädlich für unsere Gesundheit sein. Also lieber darauf verzichten!

Vor ein paar Jahren bin ich schon von weißem raffinierten Zucker auf braunen Zucker umgestiegen, da ich dachte das wäre schonmal etwas gesünder. Heute weiß ich, dass auch der braune Zucker noch nicht das Wahre ist. Denn: Zucker macht süchtig, egal ob braun oder weiß. Der Vorteil, den ich bei braunem Zucker sehe, ist immerhin, dass ich von braunem Zucker viel weniger benötige, da er viel intensiver schmeckt, etwas karamelliger. Daher war es doch schon eine kleine Verbesserung zu früher.

Inzwischen nutze ich lieber Alternativen zum raffinierten Zucker. Angefangen hat es mit Agavendicksaft, den ich z.B. zu purem Joghurt mit Backkakao gegeben habe. Dann kam Honig, den ich für viele süße Paleo-Rezepte genutzt habe. Aber Honig mag ich einfach vom Geschmack her nicht an jedem Gericht. Nun versuche ich es mit Datteln und anderen Früchten, gern auch Apfelmark. Damit wird die Süße auf jeden Fall viel natürlicher. Aus getrockneten Datteln stelle ich mir öfter eine Art Sirup her, damit man wie Honig einfach mal etwas da hat zum Süßen. Der Vorteil ist, dass an der Süße aus Früchten immer noch ein paar Nährstoffe enthalten sind, und es nicht wie bei Zucker leere Kalorien sind, die unser Körper nicht braucht.

Mehr zum Thema Zucker wird es in den nächsten Wochen hier geben, zu natürlichen Süßungsmitteln und anderen Zuckeralternativen, die zur Zeit immer populärer werden.

– Was geschieht in unserem Körper nach Zuckerkonsum?
– Wo ist der Unterschied zwischen weißem und braunem Zucker?
– Welche Alternativen gibt es zu Industriezucker?
– Was ist der Unterschied zwischen Glukose, Fructose, Dextrose etc.?
– Wieviel Zucker darf es denn sein?

 

Apfelkuchen

Nachdem wir Samstag einen herrlichen Cheatday hatten und ich diese wahnsinnig schokoladige Schokopizza von Ristorante probiert habe (Selbst ich als absoluter Schokosuchti wollte danach keine weitere Schokolade mehr!), hatten wir gestern am Sonntag trotzdem Lust auf einen Sonntagskuchen. Dafür habe ich uns einen leckeren und luftigen Apfelkuchen gebacken, der zucker- und getreidefrei ist!

Rezept findet ihr hier 🙂

Low Carb, High Protein, ohne Zucker und trotzdem lecker

Wie ich letzte Woche auf Instagram angekündigt habe, gibt es heute ein Rezept für eine leckere Art Milchbrötchen, die ohne Getreide und ohne Zucker gemacht werden.

Dafür habe ich folgende Zutaten zusammengemixt:

4 Eier
50g weiche Butter
50g Leinsamenmehl
100ml Mandelmilch
30g Proteinpulver (Vanillegeschmack)
6 getrocknete Datteln (klein geschnitten)
1TL Backpulver

Das alles hat einen ziemlich klebrigen Teig ergeben, den ich als Kleckse auf ein Backblech mit Backpapier gegeben habe. Anschließend ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen (Ober-/Unterhitze) und sie sind aufgegangen zu Mini-Brötchen.

Um die „Stückchen“ zu vermeiden, könnte man die Datteln auch vorab in Wasser einweichen und pürieren. Wenn man es nicht so süß mag, kann man die Datteln einfach weglassen.

Bei mir sind es 22 Stück geworden mit in Summe ca. 350g. (Ursprünglich sollten es auch recht gesunde Kekse werden 😉 ). Als Brötchen werde ich die sicherlich auch noch einmal in größer probieren.

Alle zusammen hatten etwa folgende Nährwerte:
1075kcal   70g Fett   36g Kohlenhydrate   66g Eiweiß

pro Stück (durchschnittlich 16g): 49kcal   3,2g Fett   1,6g Kohlenhydrate   3g Eiweiß

P.S.: schmecken mit Nutella natürlich auch super lecker !! 😀 nur dass man dann den Gesundheitsgedanken dahinter wieder vergessen kann 😉