Fazit nach 4 Wochen ohne Zucker

Geschafft!
Und ich freue mich, dass dieser Monat rum ist!
Eine Zeit lang war es gar nicht schwer. Dann kam aber doch immer wieder die Lust auf etwas Süßes durch und ich habe mich mit Alternativen gerettet.

Ganz hart war der letzte Freitag. Da war der Monat fast rum. Ich wusste nur noch heute, dann am Samstag gibt es noch einmal einen zuckerfreien Schokokuchen für den Kaffeeklatsch am Nachmittag und Sonntag ist es vorbei mit „ohne Zucker“. Doch Freitag hat eine Kollegin noch Kuchen mitgebracht! Wir saßen in größerer Runde den ganzen Tag in einem Raum und der Kuchen direkt vor meiner Nase!!! Das war Folter pur! Aaaaber! Ich habe nicht zugegriffen und artig verzichtet und meinen Apfel gegessen 🙂
Das war noch einmal die finale Prüfung 😉

Es war nicht leicht, leider. Aber wie habe ich es geschafft durchzuhalten? Weiterlesen

Ausnahmetag im Zuckerfrei-Experiment

19 Tage zuckerfrei geschafft. Dann kam ein Ausnahmetag mit Geburtstagsfeier und nun geht es in die vorerst letzte zuckerfreie Woche und der letzte Tag (Sonntag) wird vermutlich wieder so ein Ausnahmetag.

In der Woche ging es wieder gut, ohne Schokoriegel nach dem Mittag, ohne Schoki am Abend, ohne süßes Frühstück und für den Geburtstag am Wochenende habe ich noch einen zuckerfreien Schokokuchen gebacken, damit ich mich nicht ganz vergesse bei den vielen Leckereien auf dem Tisch und noch eine „Rückzugsmöglichkeit“ habe. Den Kuchen habe ich diesmal ohne Honig, dafür mit pürierten getrockneten Aprikosen gebacken, aber in Summe war er leider nicht ganz so gut gelungen wie letzte Woche. Das teste ich dann fürs nächste Wochenende noch einmal – dann mit getrockneten Feigen. 🙂

Bei Familienfeiern bin ich sonst sehr gut darin von jedem Kuchen etwas zu probieren und am besten doppelt, wenn es zu lecker war. Weiterlesen

Halbzeit im zuckerfreien Monat

In der letzten Woche ging es schon ziemlich leicht auf meine geliebte Schoki zu verzichten. Unter der Woche gab es gar keine Schwierigkeiten mehr, auch den Schokoriegel nach der Mittagspause brauche ich nicht mehr. Es geht tatsächlich auch ohne! Auch wenn es schon ziemlich verlockend ist, wenn die Kollegen sich alle etwas zu naschen holen und man selbst lieber verzichtet. Aber ich tue das ja für mich!

Am Freitag war es dann aber doch soweit. Ich wollte mal wieder etwas Schokoladiges essen. Bloß was? In allem Fertigen ist ja schon Zucker drin. Also habe ich ein paar Dinge zusammengerührt und einen kleinen Schokokuchen gebacken.

Man war der lecker!! Vor allem frisch aus dem Ofen noch etwas warm war es ein Hochgenuss! 🙂 Am nächsten Tag hab ich ihn einfach noch einmal kurz in die Mikrowelle gegeben und schon war es wieder wie frisch aus dem Ofen.

Zugegeben, gesund ist der nicht, aber „nur“ mit viel Honig statt Zucker 😀

Überzeugt euch gern selbst, hier geht’s zum Rezept!

Status nach 3 Tagen zuckerfrei

Die ersten Tage des Zuckerfrei-Experiments sind rum und ich möchte euch nicht vorenthalten, wie es bis jetzt läuft.

Tag 1: Schon morgens der erste Schock: Müsli ohne Knuspermüsli! Ohje! Das Knuspermüsli war doch immer das Beste am Morgen!! Ohne das war es nicht so lecker wie sonst und etwas weich, aber durch die knusprigen Bananenchips (zuckerfrei!) fehlte der Knusperanteil nicht komplett.
Ich nahm mir meine Nuss-Trockenfrüchte-Mischung mit zur Arbeit, noch eine Mandarine dazu und einen Apfel, damit ich auch ja versorgt bin, wenn der kleine oder große Hunger am Vormittag kommt. Vormittags habe ich ja schließlich immer viel Hunger!
Und dann… bis um 10 Uhr nicht einmal ein kleiner Anflug eines Hüngerchens!… Erst ca. halb 11 habe ich den Apfel gegessen. Aber nicht mehr!… Nach dem Mittag habe ich es geschafft auf meinen Schokoriegel zu verzichten. Auch am Nachmittag gab es nichts zwischendurch, sondern erst zum Abendbrot wieder etwas (Kartoffeln mit Kräuterquark).

Soll das jetzt nur am Verzicht auf Zucker liegen, dass ich nicht mehr die ganze Zeit essen muss?
Das glaube ich noch nicht, ist ja erst der erste Tag.

Tag 2: Weiterlesen

Auf in den zuckerfreien Monat!

Es wird konkreter. In dieser Woche hat es schon deutlich besser geklappt weniger Süßes zu essen. Zwar gab es am Vormittag als zweites Frühstück gern doch noch ein Nutella-Brötchen, aber ich habe nicht mehr den ganzen Tag über zu viel genascht. Ich scheine tatsächlich auf dem „Besserungsweg“ zu sein.

Obst oder Trockenfrüchte und Nüsse als Alternative helfen auf jeden Fall oft bei Lust auf Süßes oder allgemein Essen.

Nun zum Plan: 1 Monat ohne Zucker! … Ist das machbar? Klar ist das machbar! Ist es schon bedenklich, dass ich das überhaupt in Frage stelle? Es sollte doch gar nicht schwer sein auf Zucker zu verzichten, schließlich braucht unser Körper keinen Zucker zum Überleben! Also Plan steht!… … mit kleinen Einschränkungen um es gesellschaftlich vertretbar zu machen.

Es gibt Geburtstagsfeiern. Ja klar könnte ich auch dort sagen: „Nein, ich möchte keinen Kuchen, da ich auf Zucker verzichte.“ Aber: ich mag mich in der Hinsicht nicht ausgrenzen. Nicht immer. Nicht, wenn es nur vereinzelte Tage sind und Menschen, die ich selten sehe.

Also Geburtstagsfeiern am Wochenende: Süßes okay. Ich werde versuchen es nicht zu übertreiben, vielleicht nicht (wie sonst) von jedem Kuchen ein Stück zu essen, sondern auch mal etwas auszulassen.

Abends wird nicht mehr einfach so genascht! Es ist zwar schön gemütlich sich gemeinsam auf die Couch zu kuscheln und beim Fernsehen/Netflix/Amazon schauen noch etwas zu naschen, aber das geht ja auch mit Gemüse und Obst.

Tagsüber, bei der Arbeit, keine Süßigkeiten mehr! Das wird zwar schwer auf etwas Schoki nach dem Mittagessen zu verzichten, aber möglich muss das sein!

Und wenn es doch mal Kekse oder ähnliches sein sollen, dann kann ich ja mal wieder versuchen selbst etwas zuckerfreies zu kreieren 😉 Dabei bleiben Zuckeralternativen wie Honig oder Dattelsirup erlaubt!

Also Startpunkt: Heute, 05. Februar 2018 bis 04. März 2018!

Wie läuft es mit der Zuckerreduktion?

Irgendwie klappt es noch nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich bin einfach unbeherrscht in letzter Zeit. Das hat mal besser geklappt. Das nervt mich, dass ich mich nicht mehr so unter Kontrolle habe! Was ist da bloß über die Feiertage passiert?? Und das Paradoxe daran ist, dass ich gar nicht so oft wirklich Lust auf etwas Süßes habe! Ich will manchmal einfach nur essen! Und wahrscheinlich aus Gewohnheit oder weil ich einfach weiß, dass ich mich sonst nach Süßigkeiten besser gefühlt habe, esse ich Süßes. Und davon einfach zu viel!

Aber immerhin habe ich es inzwischen erkannt, dass ich gar nicht unbedingt immer was Süßes brauche, sondern einfach nur was zum Essen! Vielleicht ist das schon die wichtige Erkenntnis um es endlich zu ändern. Klick gemacht hat es gestern. Da habe ich mir ein paar Schokocookies gebacken (war als Option gedacht, dass ich maximal noch selbst gemachte Süßigkeiten esse). Aber so richtig Lust auf diese leckeren Kekse hatte ich nicht. Ich habe sie gegessen, weil ich etwas leckeres essen wollte.

Damit ich nun zukünftig weniger in Versuchung geführt werde, Weiterlesen

Weihnachtszeit. Plätzchenzeit!

und soooo viel Zucker in all den leckeren Plätzchen und einfach überall!

Da fällt es schwer das zuckerfreie Leben durchzuhalten. Aber es gibt ja ausreichend Alternativen und damit wird nun experimentiert. Im heutigen Versuch noch ein paar zucker- und getreidefreie Plätzchen auf die Schnelle hinzubekommen, die ich morgen meinen Kollegen anbieten kann, ist folgendes herausgekommen.

Ich habe den Teig in kleinen Klecksen auf ein Blech gegeben und ca. 15-20 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen gesteckt. Am besten schmecken sie, wenn sie etwas knusprig sind.

  • 2 Eier
  • 50g Süßlupinenmehl
  • 70g Kartoffelmehl
  • 80g weiche Butter
  • 60g Honig
  • 30g Zitronensaft
  • Mark von einer Vanilleschote

Euch noch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit! 🙂

Ist Zucker wirklich so schlecht?

Zucker macht dick, das weiß doch jeder. Aber ist es dann okay als schlanker Mensch Zucker zu essen, solange man dabei nicht zunimmt?

Nicht unbedingt! Zucker verstärkt den Geschmack im Essen, ist billig und wird daher gern auch Fertiggerichten zugesetzt, bei den man dies gar nicht erwarten würde. Somit enthält auch eine TK-Pizza oft zugesetzten Zucker. Doch nicht nur die Kalorien, die wir verzehren, werden mit Zucker schnell gesteigert. Damit unser Stoffwechsel den Zucker verarbeiten kann, werden Nährstoffe benötigt. Diese Nährstoffe müssen wir über die Nahrung zu uns nehmen. Reichen diese nicht aus, geht der Körper an seine Reserven und zieht sich die Nährstoffe u.a. aus den Knochen und aus dem Bindegewebe. Zucker selbst liefert keinerlei Nährstoffe, die die Speicher wieder auffüllen würden. Daher spricht man auch von „leeren“ Kalorien, die im Zucker stecken. Das lässt erkennen, dass Zucker eher eine Belastung für den Körper ist, als dass er hilft.

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Zuckerfreies Leben

Seit wir mit der Paleo-Ernährung gestartet sind, steht unser Zucker ungenutzt im Schrank. Alles selbst gebackene und gekochte gibt es bei uns nur noch ohne Zucker – ohne Industriezucker jedenfalls. Zucker soll ja schlecht und schädlich für unsere Gesundheit sein. Also lieber darauf verzichten!

Vor ein paar Jahren bin ich schon von weißem raffinierten Zucker auf braunen Zucker umgestiegen, da ich dachte das wäre schonmal etwas gesünder. Heute weiß ich, dass auch der braune Zucker noch nicht das Wahre ist. Denn: Zucker macht süchtig, egal ob braun oder weiß. Der Vorteil, den ich bei braunem Zucker sehe, ist immerhin, dass ich von braunem Zucker viel weniger benötige, da er viel intensiver schmeckt, etwas karamelliger. Daher war es doch schon eine kleine Verbesserung zu früher.

Inzwischen nutze ich lieber Alternativen zum raffinierten Zucker. Angefangen hat es mit Agavendicksaft, den ich z.B. zu purem Joghurt mit Backkakao gegeben habe. Dann kam Honig, den ich für viele süße Paleo-Rezepte genutzt habe. Aber Honig mag ich einfach vom Geschmack her nicht an jedem Gericht. Nun versuche ich es mit Datteln und anderen Früchten, gern auch Apfelmark. Damit wird die Süße auf jeden Fall viel natürlicher. Aus getrockneten Datteln stelle ich mir öfter eine Art Sirup her, damit man wie Honig einfach mal etwas da hat zum Süßen. Der Vorteil ist, dass an der Süße aus Früchten immer noch ein paar Nährstoffe enthalten sind, und es nicht wie bei Zucker leere Kalorien sind, die unser Körper nicht braucht.

Mehr zum Thema Zucker wird es in den nächsten Wochen hier geben, zu natürlichen Süßungsmitteln und anderen Zuckeralternativen, die zur Zeit immer populärer werden.

– Was geschieht in unserem Körper nach Zuckerkonsum?
– Wo ist der Unterschied zwischen weißem und braunem Zucker?
– Welche Alternativen gibt es zu Industriezucker?
– Was ist der Unterschied zwischen Glukose, Fructose, Dextrose etc.?
– Wieviel Zucker darf es denn sein?