Zoodles

Nach den Osterfeiertagen habe ich heute mal wieder ein Rezept für euch.

Nach der Anschaffung eines Spiralschneiders, macht es gleich viel mehr Spaß Zucchinis zu essen. Daher hier ein Rezept für eine Zucchini-Nudel-Gemüse-Pfanne, die vegan, paleo, low carb und dabei richtig lecker ist! Glaubst du nicht? Probier es gern aus!

Hier geht es zum Zoodles-Rezept.

[Zoodles = zucchini + noodles (-> engl.: Nudeln) = Zucchininudeln]

P.S.: Falls du noch auf der Suche nach einem guten Spiralschneider bist, kann ich dir meinen empfehlen. Er ist leicht zu handhaben, kann mit einem Saugfuß auf der Arbeitsplatte befestigt werden, verschieden breite Streifen generieren und ist schnell wieder gereinigt. Diesen findest du hier: Spiralschneider.

Endlich mal wieder gemeinsam Brot essen :)

In der letzten Woche sind wir über einen Podcast auf ein Rezept für ein getreidefreies Brot gestoßen, das dazu auch noch viel Eiweiß enthält. Und da ebenfalls seit letzter Woche auch wieder Milchprodukte wie Käse und Quark in unserem Kühlschrank zu finden sind, habe ich dieses Brot gestern mal ausprobiert. Mein erstes selbstgebackenes Brot 😀

Und ich muss sagen, es schmeckt!

Es ist sehr saftig und locker geworden mit einer schönen Kruste. Es hätte ggf. noch etwas länger im Ofen bleiben dürfen und es sind aus Versehen 6 statt 5 Eier reingewandert. Aber gut, es war der erste Versuch. Wir haben es zum Mittag direkt mit Butter und Rührei gegessen und waren schnell richtig satt!

Da es schnell und einfach zuzubereiten ist, wie „normales“ Brot gegessen werden kann und man hiermit deutlich gesündere Zutaten hat, wird es das sicher nun öfter bei uns geben und ich kann endlich wieder ein Brötchen-Frühstück mit meinem Mann genießen 😀

Ich kann es nur empfehlen dieses Brot einfach mal zu testen. Es ist eine schöne Alternative für alle, die sich low carb ernähren möchten, aber auf Brot nur schwer verzichten können oder Gluten nicht vertragen.

Das Rezept findet ihr auf der neuen Rezepteseite unter „Quarkbrot„.

Viel Spaß beim Backen!

Low Carb, High Protein, ohne Zucker und trotzdem lecker

Wie ich letzte Woche auf Instagram angekündigt habe, gibt es heute ein Rezept für eine leckere Art Milchbrötchen, die ohne Getreide und ohne Zucker gemacht werden.

Dafür habe ich folgende Zutaten zusammengemixt:

4 Eier
50g weiche Butter
50g Leinsamenmehl
100ml Mandelmilch
30g Proteinpulver (Vanillegeschmack)
6 getrocknete Datteln (klein geschnitten)
1TL Backpulver

Das alles hat einen ziemlich klebrigen Teig ergeben, den ich als Kleckse auf ein Backblech mit Backpapier gegeben habe. Anschließend ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen (Ober-/Unterhitze) und sie sind aufgegangen zu Mini-Brötchen.

Um die „Stückchen“ zu vermeiden, könnte man die Datteln auch vorab in Wasser einweichen und pürieren. Wenn man es nicht so süß mag, kann man die Datteln einfach weglassen.

Bei mir sind es 22 Stück geworden mit in Summe ca. 350g. (Ursprünglich sollten es auch recht gesunde Kekse werden 😉 ). Als Brötchen werde ich die sicherlich auch noch einmal in größer probieren.

Alle zusammen hatten etwa folgende Nährwerte:
1075kcal   70g Fett   36g Kohlenhydrate   66g Eiweiß

pro Stück (durchschnittlich 16g): 49kcal   3,2g Fett   1,6g Kohlenhydrate   3g Eiweiß

P.S.: schmecken mit Nutella natürlich auch super lecker !! 😀 nur dass man dann den Gesundheitsgedanken dahinter wieder vergessen kann 😉

No Carb

Als Steigerung von Low Carb gibt es noch die Ernährungsform „No Carb“ (Keine Kohlenhydrate). Diese wurde Ende des 19. Jh. bei den Inuit beobachtet und anschließend – unter ärztlicher Aufsicht – getestet. Es ist sicher möglich sich No Carb zu ernähren, aber dann sollte man genau wissen, was die Lebensmittel enthalten und was der Körper benötigt um keine Mangelerscheinungen zu bekommen.

No Carb bietet nicht einfach so alle Nährstoffe, die der Körper benötigt. Will man No Carb langfristig nutzen, wird empfohlen Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Damit entfällt aus meiner Sicht No Carb als gesunde Ernährungsform, da es nicht mit natürlichen Lebensmitteln möglich ist seinen Körper rundum versorgen zu können.

Die weiterführenden Infos zu No Carb sind nun auf der Low Carb-Seite ergänzt.

LCHF

LCHF steht für Low Carb High Fat, also eine Ernährungsform, bei der – einfach gesagt – wenig Kohlenhydrate und viel Fett verzehrt werden. Im Prinzip entspricht das der ketogenen Ernährung, die zur Ketose (Thema der letzten Woche) führt. Nach den LCHF-Vertretern steckt aber noch mehr dahinter. Diese Zusätze habe ich nun auf der Low Carb Seite ergänzt.

Ketose – der Hungerstoffwechsel

Wie angekündigt gibt es heute Infos zur Ketose, die mir im Zusammenhang mit der Low Carb Ernährung untergekommen ist.

Ketose – auch als Hungerstoffwechsel bekannt – bezeichnet einen Zustand des Körpers. Die Ketose ist eine andere Art des Stoffwechsels, der früher normal gewesen sein soll, als die Menschen noch nicht stets Essen zur Verfügung hatten, also regelmäßig Hungerperioden überstehen mussten und als auch Kohlenhydrate noch nicht in der Masse auf dem Speisenplan standen.

Die näheren Informationen dazu sind nun auf der Low Carb Seite ergänzt. Ich hoffe es ist einfach und verständlich beschrieben.

 

 

 

Paleo = Low Carb?

Die letzten Wochen waren nun sehr paleo-lastig. Also Mittag und Abendbrot waren paleokonform, für meinen Mann auch das Frühstück und generell alles – unterwegs, Snacks, Familienfeier. Es gab verschiedenste Gerichte. Es macht mir Spaß immer wieder etwas neues auszuprobieren. Dadurch hatten wir eine gute Vielfalt im Essen mit viel frischem Gemüse und Fleisch.

Da es keinerlei Getreideprodukte bei Paleo gibt, stellte sich mir die Frage, wo da noch der Unterschied zu einer low-carb-Ernährung ist?
Daher habe ich die Infos zu Low Carb hier zusammengefasst.

Die Hauptunterschiede sind, dass bei Paleo generell auf Getreide, Zucker und Milchprodukte verzichtet wird und bei Low Carb eher nur die Gesamtsumme der täglichen Kohlenhydratzufuhr 100g nicht überschritten werden darf. Bei Paleo geht es um unverarbeitete natürliche Lebensmittel, bei Low Carb um die Inhaltsstoffe. Somit fühlt sich eine Paleo-Ernährung etwas freier an, da man nur die Lebensmittel kennen muss, die man nutzen darf. Für Low Carb ist es erforderlich die Inhaltsstoffe zu kennen und mitzutracken, um die Summe über den Tag zu ermitteln. Sicher geht auch das mit der Zeit, weil man einfach weiß, mit welchen Lebensmitteln man low carb durch den Tag kommt, aber es ist erst einmal etwas mehr Aufwand.

Interessant fand ich das Thema der Ketose, das bei Low-Carb-Informationen meist dazugehört. Ein Zustand des Körpers, bei dem die Energie nicht aus Kohlenhydraten, sondern aus Fetten und Eiweißen gewonnen wird. In dem Zustand dürfte sich mein Mann befinden, aber das soll auf Dauer gar nicht so gut sein? Das muss ich noch einmal genauer wissen.
Näheres dazu nächste Woche 🙂