Schritt 1

Die ersten zwei Wochen des Jahres sind schon wieder rum und noch häng ich etwas fest in der Massennascherei. Und so kann das nicht weitergehen. Also wie komme ich da am besten raus?

Schritt für Schritt!… Ganz klar!… Hab ich ja selbst geschrieben.

Aber die Frage, die bleibt, ist: was ist der erste Schritt?

Da gibt es momentan verschiedene Optionen

  • Erst einmal einen Tag pro Woche komplett auf Süßes verzichten?
  • Naschereien auf Arbeit weglassen?
  • oder die Süßigkeiten am Abend auf der Couch streichen?

So oder so. Es wird schwer. Aber es muss sein!
Also die üblichen Gewohnheiten nach und nach durch bessere ersetzen. So sollte es doch am entspanntesten klappen.

Ich glaube, dass es für mich noch zu hart ist, einen Tag komplett auf Süßes zu verzichten.
Am Abend nasche ich vermutlich am meisten und auf Arbeit ist es meist so wenig, dass es nicht ausreichend Erfolg bringen würde, damit sich der Verzicht direkt lohnt.

Somit wird nun abends auf Süßes verzichtet! Erst einmal in der Woche, Wochenende kann ggf. später dazukommen.

 

Frohes neues Jahr!

Heute zum 1. Januar 2018 wünsche ich allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor endlich schlechte Gewohnheiten zu ändern. Diesmal richtig! Diesmal halte ich durch! Es gibt gute Vorsätze. Es wird sich im Fitnessstudio angemeldet, die Ernährung umgestellt oder mit dem Rauchen aufgehört.

Das alles hält 1-2 Monate an und dann verfällt man doch zurück in alte Muster.

Gute Vorsätze und neue Ziele sind gut und schön. Du darfst aber auch konsequent daran arbeiten. Da ist es ganz egal, ob du damit am 1.1. oder am 25.8. startet. Der beste Zeitpunkt ist JETZT! Genau in dem Moment, in dem du dir das Ziel setzt!
Denn: Wenn ich weiß, dass ich mit dem Rauchen aufhören will, dann höre ich doch gleich auf oder fange an weniger zu rauchen und mach nicht bis zum 31.12. weiter wie bisher um am 1.1. komplett aufzuhören. Das ist aus meiner Sicht Blödsinn. Wenn man von heute auf morgen eine Gewohnheit komplett umstellen möchte, muss man sich auf Widerstand gefasst machen – Widerstand vom inneren Schweinehund! Der will nämlich unbedingt an den Gewohnheiten festhalten. Es wird also schwer werden und wenn dann der Wille nicht stark genug ist, hält man eine extreme Umstellung einfach nicht durch.

Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Denn es ist sehr anstrengend seine Gewohnheiten von heute auf morgen vollständig umzustellen. Daher bin ich ein Freund der kleinen Schritte. Aus meiner Sicht ist es viel leichter immer nur eine Kleinigkeit zu ändern. Wenn ich also täglich 5 Schokoriegel verdrücke, fange ich an mit einem weniger. Wenn das gut funktioniert und ich mit 4 Riegeln gut über den Tag komme, reduziere ich weiter. Das mache ich solange bis ich ohne Riegel „überlebe“. Gewohnheiten haben sich über Jahre hinweg eingeschlichen. Warum also von heute auf morgen ändern? Dann kann ich auch einfach noch ein paar Monate brauchen, um mir neue Gewohnheiten anzugewöhnen.

Hast auch du dir vorgenommen eine Gewohnheit zu ändern? Ist es zu schwer sie von heute auf morgen zu ändern? Dann versuche in diesem Jahr doch einfach mal eine schrittweise Umstellung. So bekommt der innere Schweinehund das gar nicht richtig mit, dass sich etwas ändert und kämpft nicht dagegen an.

Damit wünsche ich dir nun viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Ziele und dass es dieses Jahr endlich klappt! 🙂