Status nach 3 Tagen zuckerfrei

Die ersten Tage des Zuckerfrei-Experiments sind rum und ich möchte euch nicht vorenthalten, wie es bis jetzt läuft.

Tag 1: Schon morgens der erste Schock: Müsli ohne Knuspermüsli! Ohje! Das Knuspermüsli war doch immer das Beste am Morgen!! Ohne das war es nicht so lecker wie sonst und etwas weich, aber durch die knusprigen Bananenchips (zuckerfrei!) fehlte der Knusperanteil nicht komplett.
Ich nahm mir meine Nuss-Trockenfrüchte-Mischung mit zur Arbeit, noch eine Mandarine dazu und einen Apfel, damit ich auch ja versorgt bin, wenn der kleine oder große Hunger am Vormittag kommt. Vormittags habe ich ja schließlich immer viel Hunger!
Und dann… bis um 10 Uhr nicht einmal ein kleiner Anflug eines Hüngerchens!… Erst ca. halb 11 habe ich den Apfel gegessen. Aber nicht mehr!… Nach dem Mittag habe ich es geschafft auf meinen Schokoriegel zu verzichten. Auch am Nachmittag gab es nichts zwischendurch, sondern erst zum Abendbrot wieder etwas (Kartoffeln mit Kräuterquark).

Soll das jetzt nur am Verzicht auf Zucker liegen, dass ich nicht mehr die ganze Zeit essen muss?
Das glaube ich noch nicht, ist ja erst der erste Tag.

Tag 2: Weiterlesen

Auf in den zuckerfreien Monat!

Es wird konkreter. In dieser Woche hat es schon deutlich besser geklappt weniger Süßes zu essen. Zwar gab es am Vormittag als zweites Frühstück gern doch noch ein Nutella-Brötchen, aber ich habe nicht mehr den ganzen Tag über zu viel genascht. Ich scheine tatsächlich auf dem „Besserungsweg“ zu sein.

Obst oder Trockenfrüchte und Nüsse als Alternative helfen auf jeden Fall oft bei Lust auf Süßes oder allgemein Essen.

Nun zum Plan: 1 Monat ohne Zucker! … Ist das machbar? Klar ist das machbar! Ist es schon bedenklich, dass ich das überhaupt in Frage stelle? Es sollte doch gar nicht schwer sein auf Zucker zu verzichten, schließlich braucht unser Körper keinen Zucker zum Überleben! Also Plan steht!… … mit kleinen Einschränkungen um es gesellschaftlich vertretbar zu machen.

Es gibt Geburtstagsfeiern. Ja klar könnte ich auch dort sagen: „Nein, ich möchte keinen Kuchen, da ich auf Zucker verzichte.“ Aber: ich mag mich in der Hinsicht nicht ausgrenzen. Nicht immer. Nicht, wenn es nur vereinzelte Tage sind und Menschen, die ich selten sehe.

Also Geburtstagsfeiern am Wochenende: Süßes okay. Ich werde versuchen es nicht zu übertreiben, vielleicht nicht (wie sonst) von jedem Kuchen ein Stück zu essen, sondern auch mal etwas auszulassen.

Abends wird nicht mehr einfach so genascht! Es ist zwar schön gemütlich sich gemeinsam auf die Couch zu kuscheln und beim Fernsehen/Netflix/Amazon schauen noch etwas zu naschen, aber das geht ja auch mit Gemüse und Obst.

Tagsüber, bei der Arbeit, keine Süßigkeiten mehr! Das wird zwar schwer auf etwas Schoki nach dem Mittagessen zu verzichten, aber möglich muss das sein!

Und wenn es doch mal Kekse oder ähnliches sein sollen, dann kann ich ja mal wieder versuchen selbst etwas zuckerfreies zu kreieren 😉 Dabei bleiben Zuckeralternativen wie Honig oder Dattelsirup erlaubt!

Also Startpunkt: Heute, 05. Februar 2018 bis 04. März 2018!

Wie läuft es mit der Zuckerreduktion?

Irgendwie klappt es noch nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich bin einfach unbeherrscht in letzter Zeit. Das hat mal besser geklappt. Das nervt mich, dass ich mich nicht mehr so unter Kontrolle habe! Was ist da bloß über die Feiertage passiert?? Und das Paradoxe daran ist, dass ich gar nicht so oft wirklich Lust auf etwas Süßes habe! Ich will manchmal einfach nur essen! Und wahrscheinlich aus Gewohnheit oder weil ich einfach weiß, dass ich mich sonst nach Süßigkeiten besser gefühlt habe, esse ich Süßes. Und davon einfach zu viel!

Aber immerhin habe ich es inzwischen erkannt, dass ich gar nicht unbedingt immer was Süßes brauche, sondern einfach nur was zum Essen! Vielleicht ist das schon die wichtige Erkenntnis um es endlich zu ändern. Klick gemacht hat es gestern. Da habe ich mir ein paar Schokocookies gebacken (war als Option gedacht, dass ich maximal noch selbst gemachte Süßigkeiten esse). Aber so richtig Lust auf diese leckeren Kekse hatte ich nicht. Ich habe sie gegessen, weil ich etwas leckeres essen wollte.

Damit ich nun zukünftig weniger in Versuchung geführt werde, Weiterlesen

Schritt 1

Die ersten zwei Wochen des Jahres sind schon wieder rum und noch häng ich etwas fest in der Massennascherei. Und so kann das nicht weitergehen. Also wie komme ich da am besten raus?

Schritt für Schritt!… Ganz klar!… Hab ich ja selbst geschrieben.

Aber die Frage, die bleibt, ist: was ist der erste Schritt?

Da gibt es momentan verschiedene Optionen

  • Erst einmal einen Tag pro Woche komplett auf Süßes verzichten?
  • Naschereien auf Arbeit weglassen?
  • oder die Süßigkeiten am Abend auf der Couch streichen?

So oder so. Es wird schwer. Aber es muss sein!
Also die üblichen Gewohnheiten nach und nach durch bessere ersetzen. So sollte es doch am entspanntesten klappen.

Ich glaube, dass es für mich noch zu hart ist, einen Tag komplett auf Süßes zu verzichten.
Am Abend nasche ich vermutlich am meisten und auf Arbeit ist es meist so wenig, dass es nicht ausreichend Erfolg bringen würde, damit sich der Verzicht direkt lohnt.

Somit wird nun abends auf Süßes verzichtet! Erst einmal in der Woche, Wochenende kann ggf. später dazukommen.

 

Neustart

Neues Jahr, Neustart in ein gesünderes Leben.
Über die Feiertage gibt es viel zu essen, zu naschen und es ist schwer sich da zurückzuhalten. Das hat vermutlich nicht nur bei mir zu etwas mehr Speck auf den Hüften geführt.

Daher gibt es nun vermehrt wieder leichteres, gesünderes Essen und weniger Naschereien, damit sich alles wieder normalisiert und ein Ausgleich geschaffen wird. Denn es kommt ja schließlich nicht darauf an, was man zwischen Weihnachten und Silvester isst, sondern darauf, was man zwischen Silvester und Weihnachten isst.

Etwas, was es bei uns nun öfter gibt ist Gebackener Feta auf Lauch-Tomaten-Gemüse . Das ist einfach und schnell gemacht und immer wieder lecker 🙂

Frohes neues Jahr!

Heute zum 1. Januar 2018 wünsche ich allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor endlich schlechte Gewohnheiten zu ändern. Diesmal richtig! Diesmal halte ich durch! Es gibt gute Vorsätze. Es wird sich im Fitnessstudio angemeldet, die Ernährung umgestellt oder mit dem Rauchen aufgehört.

Das alles hält 1-2 Monate an und dann verfällt man doch zurück in alte Muster.

Gute Vorsätze und neue Ziele sind gut und schön. Du darfst aber auch konsequent daran arbeiten. Da ist es ganz egal, ob du damit am 1.1. oder am 25.8. startet. Der beste Zeitpunkt ist JETZT! Genau in dem Moment, in dem du dir das Ziel setzt!
Denn: Wenn ich weiß, dass ich mit dem Rauchen aufhören will, dann höre ich doch gleich auf oder fange an weniger zu rauchen und mach nicht bis zum 31.12. weiter wie bisher um am 1.1. komplett aufzuhören. Das ist aus meiner Sicht Blödsinn. Wenn man von heute auf morgen eine Gewohnheit komplett umstellen möchte, muss man sich auf Widerstand gefasst machen – Widerstand vom inneren Schweinehund! Der will nämlich unbedingt an den Gewohnheiten festhalten. Es wird also schwer werden und wenn dann der Wille nicht stark genug ist, hält man eine extreme Umstellung einfach nicht durch.

Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Denn es ist sehr anstrengend seine Gewohnheiten von heute auf morgen vollständig umzustellen. Daher bin ich ein Freund der kleinen Schritte. Aus meiner Sicht ist es viel leichter immer nur eine Kleinigkeit zu ändern. Wenn ich also täglich 5 Schokoriegel verdrücke, fange ich an mit einem weniger. Wenn das gut funktioniert und ich mit 4 Riegeln gut über den Tag komme, reduziere ich weiter. Das mache ich solange bis ich ohne Riegel „überlebe“. Gewohnheiten haben sich über Jahre hinweg eingeschlichen. Warum also von heute auf morgen ändern? Dann kann ich auch einfach noch ein paar Monate brauchen, um mir neue Gewohnheiten anzugewöhnen.

Hast auch du dir vorgenommen eine Gewohnheit zu ändern? Ist es zu schwer sie von heute auf morgen zu ändern? Dann versuche in diesem Jahr doch einfach mal eine schrittweise Umstellung. So bekommt der innere Schweinehund das gar nicht richtig mit, dass sich etwas ändert und kämpft nicht dagegen an.

Damit wünsche ich dir nun viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Ziele und dass es dieses Jahr endlich klappt! 🙂

Weihnachtsmenü

Frohe Weihnachten!

In diesem Jahr veranstalten wir zum ersten Mal das Weihnachtsessen mit der Familie bei uns. Und damit können wir unsere eigene Tradition starten! 🙂

Wir hatten die Qual der Wahl. Es sollte nicht zu klassisch sein, halbwegs gesund und natürlich lecker! Nach einigem Überlegen ist die Wahl auf Rouladen und Rote Grütze gefallen. Also doch irgendwie klassisch. Nur die Beilagen sind etwas angepasst. Es gibt nun also folgendes:

Hauptgang:
Rinderrouladen mit Süßkartoffelchips, Apfel-Rotkohl und karamellisierten Apfelspalten

Nachtisch:
Rote Grütze mit Vanillesauce

Alles natürlich selbst gemacht, mit vielen frischen guten Zutaten und viel Liebe! Nagut. Der Rotkohl ist aus dem Glas, aber das ist denk ich okay. Auf eine Vorsuppe verzichten wir, da es sonst einfach zu viel wird und man auch so in der Weihnachtszeit schon mehr als genug isst.

Die Rezepte sind hier zu finden!

Und nun wünsche ich allen ein besinnliches und liebevolles Weihnachtsfest und leckeres Essen 🙂

Wie viel Zucker darf’s denn sein?

Bei so vielen Süßigkeiten um uns herum, kommt schnell viel Zucker zusammen, den man zu sich nimmt. Zucker ist in so vielen Lebensmitteln versteckt, wird so oft zugesetzt, damit das Essen besser schmeckt und steckt einfach in jedem Plätzchen zur Zeit! Aber wie viel Zucker darf ich am Tag essen? Oder besser: Wie viel Zucker ist ungefährlich für meine Gesundheit?

Die WHO (World Health Organisation) und die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) geben diverse Empfehlungen rund um das Thema Ernährung heraus. So auch zum Zuckerkonsum. Lange hieß es, dass bis zu 50g Zucker am Tag unbedenklich sind, wobei der Fruchtzucker aus Obst mit reinzählte. Vor ein paar Jahren wurde diese Empfehlung von der WHO sogar auf 25g reduziert, wobei reines Obst und Gemüse nicht mitgezählt wird.

25g am Tag. Ist das viel? oder eher wenig?
Und wie kommt der Wert zustande?

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Weihnachtszeit. Plätzchenzeit!

und soooo viel Zucker in all den leckeren Plätzchen und einfach überall!

Da fällt es schwer das zuckerfreie Leben durchzuhalten. Aber es gibt ja ausreichend Alternativen und damit wird nun experimentiert. Im heutigen Versuch noch ein paar zucker- und getreidefreie Plätzchen auf die Schnelle hinzubekommen, die ich morgen meinen Kollegen anbieten kann, ist folgendes herausgekommen.

Ich habe den Teig in kleinen Klecksen auf ein Blech gegeben und ca. 15-20 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen gesteckt. Am besten schmecken sie, wenn sie etwas knusprig sind.

  • 2 Eier
  • 50g Süßlupinenmehl
  • 70g Kartoffelmehl
  • 80g weiche Butter
  • 60g Honig
  • 30g Zitronensaft
  • Mark von einer Vanilleschote

Euch noch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit! 🙂