Ist Alkohol gesundheitsfördernd oder eher schädlich?

Passend zur noch laufenden Fastenzeit, in der sich viele vornehmen auf Alkohol zu verzichten, heute mal etwas zum Thema Alkohol:

 

Gehört Alkohol zu einer gesunden Ernährung dazu oder eher nicht?

Auf der einen Seite weiß jeder, dass Alkohol nicht unbedingt das gesündeste Getränk ist, aber auf der anderen Seite heißt es doch auch, dass ein Glas Rotwein am Tag nicht schadet, sondern sogar gut für das Herz-Kreislaufsystem sein soll.

 

Eine ernsthaft positive Wirkung vom täglichen Glas Wein kann jedoch nicht nachgewiesen werden. Bei moderatem Konsum gab es aber auch keine negativen Auswirkungen.

Die Grenze, bis zu der ein täglicher Alkoholkonsum nicht gesundheitsschädlich sein soll, liegt bei etwa 12 g Alkohol für Frauen (ca. 0,1l Wein) und bei etwa 24g für Männer (ca. 0,5l Bier). Voraussetzung ist dabei natürlich, dass keine bereits bestehenden Erkrankungen den Alkoholkonsum verbieten.

Dennoch sollte man auch bedenken, dass Alkohol ein Zellgift ist, das den Körper belastet. Sobald Alkohol im Körper ist, kümmert er sich nur noch darum diesen so schnell wie möglich abzubauen. Also kann das wirklich gut sein, wenn sich der Körper direkt dagegen wehrt?

 

 

Ich habe für mich Silvester 2015/2016 beschlossen keinen Alkohol mehr zu trinken und ziehe das (bis auf 2 kleine Test-Ausnahmen) bis heute durch. Doch was hat mich zu dieser Entscheidung gebracht?

Wir waren mit Freunden auf einer Silvesterparty und es wurde der Plan geschmiedet 2016 an einem Hindernislauf teilzunehmen. Dafür wollte ich fit sein und noch etwas abnehmen, damit ich mich auch noch wohlfühlen kann, wenn die Klamotten nass und eng anliegend sind. Also musste Fett weg! Ich wusste schon, dass Alkohol die Fettverbrennung für eine ganz schön lange Zeit komplett ausbremsen kann und habe beschlossen mir dieses Vorhaben nicht dadurch schwerer zu machen.

 

Ich wurde sehr oft schief angesehen und mit Fragen gelöchert, warum ich denn keinen Alkohol mittrinke und es wurde immer wieder versucht mich dazu zu verführen doch etwas mitzutrinken, ich könnte doch mal eine Ausnahme machen oder ein Gläschen schadet doch nicht usw. Aber ich wusste, wofür ich es tat und blieb bei meinem Vorhaben. Ich fand das nicht schwer nein zu sagen, eher etwas lästig damit teilweise genervt zu werden, dass ich doch bitte was mittrinken soll.

 

Nach 2 Monaten intensiver Vorbereitung mit viel Training und guter Ernährung wurde ich schwanger und verschob den Plan mit dem Hindernislauf (bisher noch nicht nachgeholt, steht aber noch weiter fest auf dem Plan!). Mit der Schwangerschaft hatte ich eine „Ausrede“, warum ich keinen Alkohol trinke. Auch in der Stillzeit war das weitestgehend akzeptiert. Aber warum brauche ich eine Ausrede um keinen Alkohol zu trinken? Das fand ich schon etwas erschreckend!

 

Ich finde man ist mit und ohne Alkohol genauso gesellschaftsfähig und es sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er ihn trinken möchte oder nicht. Da ich selten alkoholische Getränke getrunken habe, die mir vom ersten Schluck an geschmeckt haben, habe ich keine Schwierigkeit damit gehabt darauf zu verzichten. Das kann ja bei jedem anders sein. Für mich überwiegen die negativen Seiten des Alkohols und mir geht es auch ohne sehr gut. Ich werde vermutlich nicht auf immer und ewig darauf verzichten und mir vielleicht auf dem nächsten Weihnachtsmarkt doch einen Kirschglühwein schmecken lassen, aber das ist dann eine sehr seltene Ausnahme.

 

Warum trinkst du Alkohol oder warum verzichtest du darauf? Das würde mich sehr interessieren und ich freue mich, wenn du mir dazu einen Kommentar hinterlässt. 🙂

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